AM SONNTAG IN DER ZITADELLE SPANDAU : Ein Hartz für Berlin: Musikfestival mit Promis für einen guten Zweck

DREI STUNDEN SHOW

Die ganze Welt wollen sie nicht retten – aber mit weniger als Berlin geben sie sich nicht zufrieden. Am Sonntag, 19. Juli, laden die ehemaligen Rapper Icke & Er und Bela B. von den Ärzten unter dem Motto „Ein Hartz für Berlin“ zu einer Spendengala in die Zitadelle Spandau ein. Der Gesamterlös des dreistündigen Konzertabends, bei dem Peter Fox (Icke: „Peter wird eine halbe Stunde spielen.“), die Rapper Sido und K.I.Z., oder auch Michael Hirte und Pohlmann auftreten werden, kommt der Berliner Tafel zugute. Mit dabei sind auch The Schreck Pistols, denen eine gewisse Ähnlichkeit mit der Hamburger Hip-Hop-Gruppe Fettes Brot nachgesagt wird.

DAS LETZTE GEHEIMNIS

Am gestrigen Sonntagabend hatten Icke & Er („Richtig Geil“)

in den Mauerpark geladen, wo sie das letzte Geheimnis lüfteten. Ebenfalls zugesagt habe Clueso („So sehr dabei“), der erst am Freitag in der Zitadelle gespielt hat. Die Nachricht ging allerdings ziemlich unter, weil die 1000 Fans viel zu sehr Icke & Er feierten. Sie hatten nämlich Karaoke gesungen – und zwar deren Song „Keen Hawaii“. „Die Begeisterung sollte auch nächsten Sonntag so groß sein“, rief Icke. „Kommt alle nach Spandau!“

FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Seit 1993 verteilt die Berliner Tafel gespendete Lebensmittel an soziale und karitative Einrichtungen und unterstützt damit 125 000 bedürftige Berliner. „Es kommt Geld für die Berliner Tafel rum und dit ist wirklich ein Traum“, so Icke. Auch der Erlös durch ihren neuen Song „Ich rette die Welt nicht“, den sie mit Sido aufgenommen haben, geht an die Berliner Tafel, die auch das Catering und den Shuttle-Service für die Künstler beim Konzert übernimmt. Der Verein plant, von dem Erlös 14 Lieferwagen zu finanzieren.

WAS ES KOSTET

Beginn ist 19 Uhr, Karten kosten 28 Euro. Für Hartz-IV-Empfänger gibt es ein begrenztes Kontingent an Tickets für fünf Euro bei Vorlage des Nachweises. Eva Kalwa

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