Apassionata : Riesenpferde in der Großarena

Bei der Apassionata in der O2-Arena werden erstmals auch die größten Pferde der Welt zu sehen sein. Die britischen "Shire Horses" werden bis zu zwei Meter groß.

Eva Kalwa

BerlinDie Pferde wiegen mehr als eine Tonne und sind bis zu zwei Meter groß: Britische "Shire Horses" sind genauso imposant wie gutmütig. Zwei der sanften Riesen treten erstmals in der Pferde-Show Apassionata auf, die am 24. und 25. Januar mit neuem Programm in der O2-Arena gastiert. Neben den beiden Schwergewichtlern stehen 54 weitere Pferde aus zehn Rassen im Mittelpunkt der romantischen Geschichte um die „Sehnsucht“, die Lichtkünstler und Regisseur Gert Hof in Szene gesetzt hat. „Sehnsucht“ erzählt in farbenfrohen Bildern und begleitet vom Gesang der Sopranistin Arndis Halla davon, wie der Mond eines Tages vom Firmament verschwindet und ein kleines Mädchen auf die Suche geht, um ihn zurück an seinen Himmelsplatz zu bringen. Die junge Heldin wird während der Tournee im Wechsel von vier Mädchen aus Berlin dargestellt.

Für Apassionata-Fans gibt es ein Wiedersehen mit vielen vier- und zweibeinigen Stars: Die südfranzösische Familie Hasta Luego zeigt auf ihren Lusitano- Hengsten atemberaubendes Trickreiten. Auch die acht majestätischen Friesen von Petra Geschonneck sind wieder dabei, mit ihren rot gekleideten Reitern und den raumgreifenden Lektionen der Hohen Schule wirken sie wie ein lebendiges Barockgemälde. Der siebenfache Weltmeister Styrmir Arnason präsentiert mit seinen Islandpferden rasante Tölt-Einlagen, erstmals begleitet von einem weiteren Liebhaber der „Gangpferde“, Martin Güldner mit seinen vier American Saddlebreds. Die südamerikanischen Schönheiten mit dem stets stolz erhobenen Kopf sind ebenfalls für ihren ausdrucksstarken „vierten Gang“, den Tölt, bekannt.

Die Sehnsucht vieler Pferdeliebhaber dürfte also gestillt werden, wenn auch der für die Pferdenummern zuständige Direktor Dieter Rihs ein klares Ziel hat: „Wir wollen die Vielfalt zeigen, aber der Schwerpunkt liegt auf der Dressurkunst der Hohen Schule.“ Apassionata hat einen hohen Anspruch an Vier- und Zweibeiner – genauso groß ist aber das Bemühen, Pferde als würdevolle, schöne und intelligente Lebewesen vorzustellen. Vor allem das macht den Zauber dieser Reise aus.

Apassionata, 24. und 25. Januar. Karten 31 Euro. www.berlin-ticket.de

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