Promis in Berlin : Sienna Miller jagte 112 Autos in die Luft

Rekord: 112 Autos explodierten für Sienna Millers neuen Film, den sie am Donnerstag mit ihrem Kollegen in Berlin vorstellte. Auch ihr Dekolleté bricht darin Superlative.

Eva Kalwa
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"Ich liebe Berlin" sagt Sienna Miller. Gemeinsam mit Dennis Quaid (r.) ist sie bald in "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" in den...Foto: dpa

Gäbe es einen Filmpreis für die Zahl explodierender Autos, „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“, hätte gute Chancen darauf. „112 Wagen haben wir hochgejagt – das ist Rekord“, sagt Sienna Miller stolz über ihren neuen Film, den sie am Donnerstag mit ihren Schauspielerkollegen Dennis Quaid („The day after tomorrow“), Channing Tatum und Geburtstagskind Marlon Wayans, 37, sowie Regisseur Stephen Sommers („Die Mumie“) im Hotel de Rome vorstellte.

„G.I. Joe“ gilt als die erste Action-Spielfigur, sie wurde in Anlehnung an die erfolgreiche Barbie-Puppe 1964 in den USA entwickelt. Damit war der 30 Zentimeter große Plastik-Soldat die erste „Puppe“ für Jungen. Bis heute wurden zahlreiche weitere Actionfiguren und zu Marketingzwecken diverse Computerspiele sowie eine Zeichentrick- und Comicserie auf den Markt gebracht. Der Film, der am 6. August in die Kinos kommt, soll 170 Millionen Dollar an Produktionskosten verschlungen haben. Er zeigt die Superhelden der Antiterroreinheit „G.I. Joe“ und ihre Widersacher von der Organisation „Cobra“ in einer Welt in naher Zukunft.

Das vielleicht steilste Dekolleté der Filmgeschichte

In dem Actionstreifen ist die Zahl der Gewehrsalven und auch der schnellen Filmschnitte rekordverdächtig. Ähnlich wie das vielleicht steilste Dekolleté der Filmgeschichte, für das sich Miller bei den Dreharbeiten fünf Monate lang jeden Tag mithilfe von Talkumpulver in ein enges Schlangenleder-Outfit zwängen musste – alles ganz nach den visuellen Regeln der Computerspiel-Ästhetik also.

Vielleicht findet Miller bald mal Zeit, in Ruhe Berlin zu besuchen. „Ich liebe die Stadt“, sagt sie, „leider hatte ich bisher nie genug Zeit, sie zu entdecken.“ Kollege Quaid kann da auf weit mehr private Besuche zurückblicken: „Ich war hier, als die Mauer noch stand, dann kam ich wieder, als sie fiel.“ Damals habe er viele Fotos gemacht und sogar Mauerreste eingesammelt. Es sei wunderbar, wie sich Berlin entwickelt habe, findet der 55-Jährige. „Es ist vielleicht die modernste Stadt der Welt.“

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