Saisonende : Am Sonntag schließen die Sommerbäder

Die kühle Jahreszeit naht: Nur noch bis Sonntag kann bei den Berliner Bäderbetrieben im Freien geschwommen werden. Gleichzeitig werden vier Schwimmhallen saniert und bleiben geschlossen.

Matthias Oloew
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Prinzenbad. Im nächsten Jahr kann der Badespaß weitergehen. -Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Nur die Außenbecken der vier Kombibäder Spandau-Süd, Mariendorf, Seestraße und Gropiusstadt werden noch nicht winterfest gemacht. Bei schönem Wetter können sie wieder in Betrieb genommen werden. Beim Strandbad Wannsee hat der Vorstand zunächst nur zwei Wochen drangehängt. Alle anderen Bäder schließen.

Gleichzeitig werden vier Schwimmhallen saniert und bleiben geschlossen. In Charlottenburg, Wilmersdorf, Zehlendorf und Steglitz beginnt also ab Montag die Trockenzeit. Die neue Halle des Stadtbades an der Krummen Straße in Charlottenburg öffnet zwar, aber die alte Halle bleibt voraussichtlich bis März 2008 geschlossen. Auflagen des Denkmalschutzes erschweren und verzögern die Sanierung der Halle.

Im Stadtbad Wilmersdorf I am Heidelberger Platz haben die Bauarbeiten noch gar nicht richtig begonnen, da tauchen schon die ersten Probleme auf: Asbest ist in einigen Lüftungsrohren gefunden worden. Trotzdem soll die Instandsetzung der Halle zum Januar 2008 abgeschlossen sein. So lange wollen die Bäderbetriebe im Stadtbad Wilmersdorf II (Fritz-Wildung-Straße), das eigentlich nur Schulen und Vereinen zur Verfügung steht, wenigstens Frühschwimmen ermöglichen. Geschlossen ist auch die Schwimmhalle des Stadtbades Lankwitz, weil Rohre und Duschräume saniert werden. Die Sauna ist aber geöffnet. In der Halle an der Forckenbeckstraße steht noch nicht einmal der Beginn der Sanierung fest, so dass bis auf Weiteres nur die Halle am Hüttenweg zur Verfügung steht – allerdings nur für Schulen und Vereine.



Die Saunalandschaft Lichterfelde („Spucki“) zählt für Schwimmer nicht – die Größe des Beckens reicht gerade mal zum Planschen. Da bleibt den Kunden neben dem Wannsee nur noch das Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow. Das kann, was „Europas größter kommunaler Badbetreiber“ (Eigenwerbung der Bäderbetriebe) nicht schafft: Es ist bis 15. September offen – mit 50-Meter-Becken und beheiztem Wasser. Auch die privatisierten Bäder, wie zum Beispiel am Weißen See und das Badeschiff an der Arena in Treptow, machen bis auf Weiteres weiter.

Gebaut wird auch in der Schwimmhalle am Marzahner Helene-Weigel-Platz. Dafür öffnen die Hallen in Kaulsdorf sowie in Lichtenberg und Hohenschönhausen und die Schwimmhalle an der Landsberger Allee. Matthias Oloew

Alle Öffnungszeiten im Netz unter

www.berlinerbaederbetriebe.de

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