Stadtmenschen : Dem Virus auf der Spur

Wieder ein neuer Film, wieder über unbezähmbare biologische Waffen, die die Menschheit vernichten sollen. „I Am Legend“ von Regisseur Francis Lawrence kommt bald in die Kinos. Und nicht nur der. Zur Premiere wird auch Hauptdarsteller Will Smith Berlin beehren.

BerlinWir sind noch einmal davongekommen, damals, als Wolfgang Petersen „Outbreak“ drehte, die Geschichte einer von Menschen verursachten Virenepidemie, mit Dustin Hoffman als medizinischem Genie, der mit einem neuen Gegenmittel seine Spezies gerade noch einmal retten konnte. Danach schoben sich eher klimatische Probleme in den Blick der Filmindustrie, aber es war schon abzusehen: Früher oder später würde wieder ein Virus wüten.

Demnächst ist es soweit, in „I Am Legend“ von Regisseur Francis Lawrence, nach dem bereits zweimal verfilmten Roman von Richard Matheson, mit Will Smith als Hauptdarsteller. Auch seine Figur Robert Neville ist Wissenschaftler, zudem der einzige New Yorker Überlebende des – wiederum von Menschenhand gezüchteten – Killervirus. Durch die Ruinen von Manhattan irrend sucht er verzweifelt Kontakt zu anderen noch existierenden Menschen, während er doch längst im Visier der infizierten Mutanten ist, die ihm im Verborgenen durch die Häuserschluchten nachstellen.

Am 7. Januar hat der Film im Cinestar am Potsdamer Platz vor geladenen Gästen Premiere. Star und Regisseur werden erwartet, ebenso der Produzent und Drehbuchautor Akiva Goldsman.

Will Smith ist in Berlin längst Stammgast, tauchte hier erstmals zur Premiere von „Independence Day“ auf, stellte „Men In Black II“ vor, ebenso „I, Robot“, „Hitch – der Date Doktor“ und zuletzt, vor knapp einem Jahr erst, „Das Streben nach Glück“, mit seinem Co-Star und damals achtjährigen Sohn Jaden. Auch diesmal wollte Will Smith beim Drehen auf familiären Beistand nicht verzichten. Erstmals ist seine siebenjährige Tochter Willow Smith auf der Leinwand zu sehen. ac

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