STADTMENSCHEN : Gala mit Gustavo – eine Wohltat für die Kranken

Wie bringt man ein Gemälde mit dem Titel „Nostalgischer und dekadenter Aristokrat mit Hippyhosen geht mit seinem Schaukelpferdchen am Schwanensee seiner mallorquinischen Finca jeden Donnerstagnachmittag spazieren“ möglichst gewinnbringend an den Meistbietenden? Mit viel Kunstverständnis, Charme, intellektueller Überzeugungsarbeit und dem richtigen Mann dafür: Christoph Stölzl, Ex-Senator und einer der Geschäftsführer des Berliner Auktionshauses Villa Grisebach, motivierte am Freitagabend 160 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur beim Benefiz-Dinner der Christiane-Herzog-Stiftung zu immer neuen Geboten für das Werk des renommierten Malers Gustavo. Der Hammer fiel bei 18 000 Euro – und es war nicht das einzige Kunstwerk, das im Restaurant „Hugos“ im Hotel Interconti neue Besitzer fand. Neben Spenden und durch die Versteigerung von Werken von Udo Lindenberg, Nikolai Makarov, Oskar, Albrecht Gehse, Juhani Palmu kamen an diesem Abend 115 800 Euro zugunsten an Mukoviszidose erkrankter Menschen zusammen. In diesem Jahr war es das achte Mal, dass mit einer Gala das Spendensammeln angekurbelt wurde. Für die richtige Einstimmung sorgte Barbara Schöneberger mit ihren musikalischen humorvollen Einlagen über die „Spezies Mann“. Die Musikerin verzichtete wie auch Moderator Ulli Zelle auf ihre Gage. Unter denen, die bei kanadischem Hummer, weißem Heilbutt und Boeuf al la Mode die Kulisse des nächtlichen Berlins genossen, waren auch der Stiftungsvorsitzende Rolf Hacker und Markus Herzog. sib

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