ZWISCHENFÄLLE : Ein Unfall am Mahnmal und Streit um Bushido

Vor der Parade kam es am Mahnmal für die zur NS-Zeit verfolgten Homosexuellen zu einem Unfall. Bei einer dortigen Gedenkfeier am Vormittag, nahe der Ebertstraße, sollte auch der 96-jährige frühere KZ-Häftling Rudolf Brazda auftreten. Dieser stürzte am Rednerpult und zog sich Schürfwunden an Kopf und Arm zu. Bis zum Eintreffen eines Krankenwagens wurde er von Polizisten und dem anwesenden Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit versorgt. Nachmittags gab es in Kreuzberg am Rande des Umzugs „Transgenialer CSD“einen weiteren Zwischenfall, diesmal mit dem Rapper Bushido, der sich mit Begleitung von einem Imbiss aus die Veranstaltung ansah. Dabei entspann sich ein Streit zwischen Demonstranten und dem Sänger. Als dieser mit einem Getränk überschüttet wurde und ein Handgemenge zwischen Bushidos Begleitung und den Kontrahenten drohte, trennte Polizei beide Fraktionen. ac

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