STADTMENSCHEN : Bereit für „Ocean’s 14“

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Es dürfte zur Berlinale 2012 gewesen sein, dass Brad Pitt zuletzt in der Stadt war. Damals nur als Nebenfigur, „supporting actor“ für den Auftritt seiner Frau Angelina Jolie, die „In the Land of Blood and Honey“, ihr Debüt als Regisseurin und Drehbuchautorin, präsentierte. Am 4. Juni aber steht er wieder im Mittelpunkt, bei der Premiere seines Films „World War Z“ im Sony-Center. Erwartet werden auch Regisseur Marc Forster („James Bond 007 – Ein Quantum Trost“) und die beiden Produzenten Dede Gardner und Jeremy Kleiner.

Z ist bekanntlich der letzte Buchstabe im Alphabet, „World War Z“ deutet also schon im Titel an, dass es irgendwie um Endzeit geht: „Eine tödliche Pandemie“, „ein globaler Krieg“, „weltweite Katastrophe mit unzähligen Toten und Infizierten“ – so wird der nach dem Roman von Max Brooks gedrehte Film beworben, an dem Pitt auch als Produzent mit seiner Firma Plan B beteiligt ist. „Apokalyptischer Endzeitthriller“ (noch so ein dem Film zugewiesenes Attribut) – das scheint als Genre wieder in Mode zu kommen. Unlängst war „Oblivion“ mit Tom Cruise gestartet, auch da sah es für die gute alte Erde nicht gerade rosig aus. Das ist in „Elysium“ nicht viel besser, denn der Titel bezieht sich keineswegs auf die Erde, die man sich als übervölkerten, eher höllengleichen Ort vorzustellen hat. Matt Damon spielt darin einen Arbeiter, der nach einem Unfall radioaktiv verseucht ist und nur noch auf der Raumstation „Elysium“, dem Paradies der Reichen, überleben kann. Matt Damon ist sowieso in der Stadt, arbeitet in Babelsberg als Teil des Teams von George Clooney bei den Dreharbeiten zu „The Monuments Men“. Am 9. Juni gibt Damon zu „Elysium“ Interviews, auch Regisseur Neill Blomkamp und Damons Kollege Sharlto Copley kommen. Damon, Pitt, Clooney gemeinsam in der Stadt? Da könnten sie doch gleich „Ocean’s 14“ drehen. ac

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