STADTMENSCHEN  : Der Förster von der Serengeti

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Eine Farm in Afrika hatte der schmucke Fernsehförster vom Forsthaus Falkenau nie, aber seine frühen Kindertage in Tansania verlebt, das hat Schauspieler Hardy Krüger jr. schon. Natürlich mit seinem Vater Hardy Krüger, dem alten Weltenbummler, der weiland schon im Film „Hatari“ den Großwildjäger mimte.

In dessen Fußstapfen wandelt jetzt der 42-jährige Junior als Sprecher eines Dokumentarfilms über die Wildnis Afrikas. „Serengeti“ ist der Titel, am 3. Februar kommt der Film unter der Regie des Zoologen und Tierfilmers Reinhardt Radke in die Kinos. Die Deutschlandpremiere findet am Sonnabend, 16 Uhr, beim „Afrika-Tag“ in der Urania statt. Natürlich in Anwesenheit von Regisseur und Star. Er sei absolut afrikabegeistert, sagt Hardy Krüger jr. „ Was mich total fasziniert, ist, dass die verschiedenen Tierarten zusammen mit dem Menschen in so einer Umgebung leben können – mit Respekt“, schwärmt der Schauspieler. „Serengeti“ dokumentiert bildgewaltig die Tierwanderungen in dem 30 000 Quadratkilometer großen tansanischen Nationalpark. Hunderttausende von Antilopen, Büffeln, Gazellen und Zebras ziehen hier durch endlose Savannen, immer bedroht von gierigen Löwen, Leoparden und Hyänen. Außer der Filmpremiere stehen beim „Afrika-Tag“ zwei interessante Multimediavorträge des Reisejournalisten Hartmut Fiebig, dem Ehrenbotschafter von Kenia, auf dem Programm. Der um 14 Uhr dreht sich um Oman und Jemen und heißt „Auf alten Handelswegen von Muskat nach Mokka“, der um 18 Uhr „Konstanz – Kairo – Kapstadt: ein Jahr mit dem Fahrrad nach Südafrika“. Den Text für „Serengeti“ hat Hardy Krüger jr. übrigens in Deutschland eingesprochen. Die Serengeti hat er nie gesehen. gba/dpa

Urania, An der Urania 17, Sonntag 30. Januar, 14-20 Uhr, 8-11 Euro, Infos: www.urania.de

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