STADTMENSCHEN : Heimweh nach Iron-Hut-City

Foto: REUTERS

„Nur fliegen ist schöner!“ Das war mal ein populärer Werbespruch, er galt dem alten Opel GT. Es ist unwahrscheinlich, dass er auch Tom Hanks bekannt ist, aber der Amerikaner würde sicher widersprechen. Sein Eindruck vom Autofahren ist in Deutschland viel extremer: Jegliche Fortbewegung auf hiesigen Autobahnen gleicht einem Tiefflug. Sie seien wie Landebahnen, und „egal wie schnell du fährst: Es gibt immer jemanden, der fährt noch schneller.“ Da staunten die Zuschauer der US-Talkshow von David Letterman – und es staunen jetzt die, die sich zunehmend für den Youtube-Ausschnitt aus der Sendung begeistern, in der Hanks von seinen Erfahrungen während der unlängst abgeschlossenen Babelsberger Dreharbeiten zu „Cloud Atlas“ berichtete. So schwärmte er auch über einen Ausflug nach Eisenhüttenstadt, woraus bei Hanks „Iron-Hut-City“ wurde. Vielleicht wird aus seinem Film über Dean Reed, dem einst in der DDR gefeierten US-Sänger, doch noch was. Schließlich hat Hanks 2004 die Filmrechte erworben. Und vielleicht ist Hanks ja auch schon bald wieder da: Bei der Berlinale läuft sein Film „Extremely Loud and Incredibly Close“. ac

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