Berlin : Stadtmenschen: Spanischer Schnickschnack

tabu

Das hatte gerade noch gefehlt. Besonders jetzt, wenn man sich so langsam die heikle Weihnachtsfrage stellen könnte: Was schenke ich Muttern, Tante Hilde, meinem Herzblatt...?

Im neuen, spanischen Kunst und Kulturkaufhaus "Fann" am Kurfürstendamm 26a könnte sich das sonst so leidige Suchen nach schönen Geschenken und witzigem Schnickschnack zum Genuss-Bummeln wandeln. Auf der über 800 Quadratmeter Ladenfläche warten Kunstwerke, Kunstdrucke, Poster, Radierungen, Kalender, Stifte und Schächtelchen aus edlem Carton und vieles mehr darauf gekauft und vielleicht sogar verschenkt zu werden. Das Besondere an diesem, vor drei Jahren von zwei Familien aus Madrid gegründete Kulturkaufhaus: "Wir rahmen Bilder in nur 20 Minuten", verspricht Geschäftsführer Pedro González-Bueno bei der Eröffnung am Donnerstagabend. Der spanische Botschafter José Pedro Sebastián de Erice freut sich, dass "ein wenig spanisches Lebensgefühl in die Stadt kommt". Das können die Kunden nach einer ausgedehnten Geschenke-Such-Tour dann beim Mokka in der Café-Ecke des Ladens tun - bei spanischer Musik, logo. Verlegerin Friede Springer nutzt die Gelegenheit und lässt sich wie viele andere Gäste von den drei geladenen Karikaturisten zeichnen. Gerahmt wird prompt. Schon wieder eine Geschenksorge weniger.

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