Berlin : Stadtmenschen: Tanzende Truppe: "Riverdance" im Velodrom

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Mal singen sie herzerweichend, dann plötzlich hüpfen die Mädels mit den langen Haaren heftig über die kilometerbreite Bühne - ein kraftvolles Wirbeln, Schleudern, Scherenschlagen und Steppen: Die Tanzshow "Riverdance" ist wieder da, zum dritten Mal stampfen die klappernden Schuhe der Klack-Klack-Klack-Group in Berlin, "dieser phantastischen Stadt mit ihrem einmaligen Publikum", wie Tourneeveranstalter Hermjo Klein sagt und gleich hinzufügt, dass es für die Show, die bis zum kommenden Sonntag im Velodrom steppt, noch Karten gibt. Das irische Tanzspektakel bietet, wie beim letzten Gastspiel, außer irischer Folklore Flamenco, Kasatschok und Breakdance. Der Aufwand für 60 schlanke Beine und metallbeschlagene Schuhe ist beträchtlich: Die Iren reisen mit 13 Trucks, einer 10 000-Watt-Soundanlage, 400 Scheinwerfern und einer speziell präparierten Bühne. Hermjo Klein verrät, wie das dynamische Klacken der Schuhe verstärkt wird: Riverdance erfand spezielle Elektronik-Chips für die Schuhe, unter dem Bühnenboden stecken Mikrofone. Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner meinte nach der Show, von den Tänzern könnten Politiker einiges lernen: "Man braucht ein bisschen Grazie, ein klein wenig Rückgrat und viel Eleganz". Boulevard Berlin:
Was die Stadt bewegt...

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