Berlin : Strangulierter Junge starb an seinen Verletzungen

Der 12-jährige Junge, der sich bei einem tragischen Unfall selbst strangulierte, ist tot. Der Schüler aus Weißensee erwachte nicht mehr aus seiner Bewusstlosgkeit und erlag gestern Nachmittag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Wie berichtet, war das Kind am Mittwochabend bei einem Sprung von der oberen Etage seines Doppelstockbetts mit der Kapuze seines Pullovers an der Leiter des Bettes hängen geblieben. Dabei wurde der Hals des Kindes eingeschnürt.

Wann genau das Unglück geschah, ist noch nicht geklärt. Die Mutter fand ihr bewusstlos an der Leiter hängendes Kind gegen 22 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt atmete es schon nicht mehr, der Puls war nicht mehr zu spüren. Es gelang der verzweifelten Mutter nicht, ihr Kind wieder zu beleben. Dies schaffte erst der alarmierte Notarzt auf dem Weg ins Klinikum Friedrichshain. Dort kämpften die Ärzte bis gestern Nachmittag um das Leben des Schülers. Um 15.55 Uhr mussten sie sich geschlagen geben.

Zum Zeitpunkt des Unglücks hielt sich die Mutter des Jungen im Badezimmer auf, seine sechs Jahre alte Schwester lag im unteren Bett. Sie konnte bisher nichts zum Unfallhergang sagen. Unklar ist bislang noch, ob das Mädchen bereits schlief oder noch immer unter Schock steht.

Die Mediziner gehen davon aus, dass der Junge, wenn er überlebt hätte, massive Hirnschädigungen davon getragen hätte, die durch den Sauerstoffmangel im Gehirn entstanden. Schon nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff beginnen die ersten Zellen abzusterben. weso

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