Streit um Lehrerbezahlung in Berlin : Warnstreiks an jüdischen Schulen

Ab heute sind die Lehrkräfte zweier jüdischer Schulen zu Streiks aufgerufen. Es geht ums Geld - doch die Gemeinde fühlt sich ungerecht behandelt.

Zwei Jungen mit Kippa sitzen in einer jüdischen Schule.
Zwei Jungen mit Kippa sitzen in einer jüdischen Schule.Foto: DPA

Am Jüdischen Gymnasium Moses Mendelssohn und an der Heinz-Galinski-Schule sind die Lehrkräfte am Mittwoch und Donnerstag zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit. Hintergrund ist ein seit 2014 andauernder Tarifstreit. Die GEW will, dass die Jüdische Gemeinde einen Tarifvertrag für die Lehrkräfte abschließt.

Sie fordern eine Bezahlung auf dem Niveau, das für die Tarifbeschäftigten des Landes gilt. Ein Sprecher der Jüdischen Gemeinde kritisierte, dass die GEW keinem anderem privaten Schulträger „so viel Aufmerksamkeit“ widme. So sei nicht bekannt, dass die GEW an Katholischen oder Islamischen Schulen zu Streiks aufgerufen habe.

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