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Stromausfall in Berlin : Abgeordnetenhaus auf Notstrom

Wegen eines Stromausfalls lief auch das Abgeordnetenhaus auf Notstrom. Die Ursache ist noch unklar.

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Das Abgeordnetenhaus in Berlin
Das Abgeordnetenhaus in BerlinFoto: dpa

Ein Stromausfall hat am Donnerstagmittag Teile von Kreuzberg und Mitte lahmgelegt. Betroffen waren etwa 2000 Haushalte und 200 Gewerbe, die von 12.05 bis 12.24 Uhr ohne Elektrizität auskommen mussten. Der Stromanbieter Vattenfall konnte nach etwa 20 Minuten auf eine Reserveversorgung umschalten, sodass etwa 800 Haushalte schnell wieder ans Netz angebunden war. Die übrigen mussten sich noch bis 12.46 Uhr gedulden. Zu den Gebäuden ohne Strom zählten auch das Kunstgewerbemuseum und die Allianz.

Das Berliner Abgeordnetenhaus war ebenfalls ohne Strom. Wie ein Sprecher mitteilte, sei dort aber sofort das Notstromaggregat angesprungen. "Alles fiel kurz einmal aus, das Licht ging aber sofort wieder an", sagte er. Der laufende Betrieb sei dadurch nicht beeinträchtigt worden, auf manchen Komfort hätten die Mitarbeiter jedoch verzichten müssen. So sei zum Beispiel nicht jeder Flur beleuchtet, auch in der Kantine lief es nicht wie gewohnt, berichtete der Stellvertretende Pressesprecher der Berliner CDU-Fraktion, Thorsten Schatz bei Twitter.

Auch bei den Kollegen von Zeit Online fiel der Strom zwischenzeitlich aus, die Redaktion sitzt am Askanischen Platz in direkter Nachbarschaft zum Tagesspiegel. Die Kollegen von Tagesspiegel Sport waren am Mittag ebenfalls ohne Strom, hielten den Betrieb aber notdürftig per Smartphone aufrecht.

Ein Vattenfall-Sprecher zeigte sich über den teilweisen Ausfall verwundert, da durch einen Stromausfall das gesamte Haus hätte betroffen sein müssen. Der Tagesspiegel liegt im Ausfallgebiet um Stresemannstraße, Köthener Straße und Niederkirchner Straße.

Ursächlich für den Ausfall ist laut Vattenfall ein Kabelfehler ausgehend vom Umspannwerk Lindenstraße. Vermutlich kam es durch Tiefbauarbeiten zu dem Fehler, das konnte aber noch nicht abschließend geklärt werden.

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