Talkrunde in der Urania : Neubauten in Berlin - Fluch oder Segen?

In der Stadt werden so viele Wohnungen wie schon lange nicht mehr gebaut. Dies geht nicht ohne Konflikte in den Kiezen ab. Darüber und andere Probleme dreht sich die Diskussion, zu der unter anderem der Tagesspiegel heute in die Urania einlädt - bei freiem Eintritt.

Kräne über Berlin. Der Bauboom ist ungebrochen.
Kräne über Berlin. Der Bauboom ist ungebrochen.Foto: dpa

Berlin baut. Über 10 000 der dringend benötigten Wohnungen wurden 2013 fertiggestellt, in diesem Jahr werden es voraussichtlich noch mehr. Im Zentrum verschwinden immer mehr Baulücken, auch am Stadtrand gibt es Verdichtungstendenzen durch neue Siedlungen. Gleichzeitig nehmen die Nachbarschaftskonflikte zu, weil angestammte Kiezbewohner lieb gewonnene Freiflächen verlieren, die Spielplätze überfüllt sind und die Konkurrenz um Plätze an den Schulen zunimmt.

Wie müssen Konzepte aussehen, damit Projekte von der angestammten Bevölkerung nicht abgelehnt werden und flächensparend gebaut werden kann, ist die Frage an die Politik und die Bauunternehmen. „Wohnungsneubau und Nachverdichtung: Fluch oder Segen für die Bestandsquartiere?“ ist das Thema am heutigen Montag, 24. März, in der gemeinsamen Veranstaltung der Architektenkammer, der Urania und dem Tagesspiegel. Es diskutieren die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die Architektin Barbara Hutter, der Charlottenburger Stadtrat Marc Schulte sowie Gerd Unger (Groth-Gruppe) und Lars Ernst (Wohnungsbaugesellschaft Mitte). Moderiert wird die Veranstaltung von Gerd Nowakowski, Leitender Redakteur des Tagesspiegels. Beginn: 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Tsp

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