Berlin : Tiefsee-Aliens in drei Dimensionen

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In eine Welt voller Geheimnisse führt uns der neue Film „Aliens der Meere“, der jetzt in einer 3D-Version im Imax-Theater am Potsdamer Platz angelaufen ist. Regisseur James Cameron erlag noch einmal den Reizen, die sein abenteuerliches Aufspüren der „Geister der Titanic“ in ihm geweckt hatten. Ein ums andere mal dirigierte er seine internationale Tiefseeforscher-Crew, zu der auch Wissenschaftler der Nasa gehörten, auf den Meeresgrund, wo die Damen und Herren in den U-Booten, fast 4000 Meter tief, aus dem Wundern nicht herauskommen und immerzu „toll!“ „super!“, „Wahnsinn!“ durch die fetten Bullaugen rufen, weil ihnen die merkwürdigsten Dinge begegnen: blinde weiße Krebse, meterlange Würmer, Tintenfische, die sich an die Boote krallen und hydrothermale Schlote oder Kamine, so genannte „black smokers“, erst vor 30 Jahren entdeckte aktive Mini-Vulkane, die von Magma-Kammern innerhalb der Erde genährt werden und heftig qualmen. Tausende Krabben kuscheln sich im schwarzen Rauch der Kaminöffnung, um die Nährstoffe zu erhaschen, die aus dem Meeresboden strömen. So etwas sieht man nicht alle Tage, und Camerons Begeisterung geht bis zu der These, dass auch in der entgegengesetzten Richtung, im Weltall, noch unzählige Geheimnisse ihrer Entdeckung harren. Phantasienin diese Richtung hat mit Filmen wie „Terminator 2“ oder „Dark Angel“ ja auch schon zu Blockbustern gemacht. Lo.

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