Tipps zum Fahrrad-Schutz : Diebstahlschutz? Lieber das Rad beschmieren

Wie kann man Fahrraddieben das Leben schwer machen? Fahrradhändler Tino Walther gibt einige Tipps.

Clara Billen
Am Alexanderplatz - Foto: Alexander Rentsch
Am Alexanderplatz - Foto: Alexander RentschAlexander Rentsch

Wenn Tino Walther ein Fahrrad an der Hauswand lehnen sieht, nur mit einem dünnen Kabelschloss gesichert, kann er nur den Kopf schütteln. „Das bringt überhaupt nichts“, sagt der Chef des Ladens „Räderwerk“ in der Kreuzberger Bergmannstraße. Na dann: Was bringt was gegen Fahrraddiebe? „Zehn Prozent des Fahrradpreises sollte ein Schloss schon wert sein.“ Am sichersten seien Bügelschlösser. Noch besser ist es, das Rad mit ins Haus zu nehmen. „Abends schließe ich mein Rad immer im Keller an.“ Manche nehmen ihr Rad sogar mit in die Wohnung. Wer noch eine Nummer sicherer gehen will, kann zusätzliche Sicherungen einbauen. Auch für Schnellspanner, Sättel und Bremsen gibt es Diebstahlsicherungen. „Eine günstige, effektive Lösung: ein solches Set kostet rund 13 Euro.“ Denn bei der Diebstahlprävention gilt: „Wir müssen es den Dieben so schwer wie möglich machen“. Die Täter haben nicht ewig Zeit.

Tino Walther ist Fahrradhändler.
Tino Walther ist Fahrradhändler.Foto: Clara Bills

Hat man sich ein neues Fahrrad gekauft, hat Walther noch einen unkonventionellen Tipp: „Einfach den Rahmen und die teuren Einzelteile mit einem Lackstift aus dem Baumarkt beschmieren – alt aussehende Räder wecken weniger Begehrlichkeiten“.

Berlin fährt Rad
Irgendwie auch Teil der Berliner Radkultur, dieser Straßenkünstler am Großen Stern. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie Ihre Fotos aus Berlin an leserbilder@tagesspiegel.de!Weitere Bilder anzeigen
1 von 413Foto: Maurizio Gambarini/dpa
30.08.2017 13:46Irgendwie auch Teil der Berliner Radkultur, dieser Straßenkünstler am Großen Stern. Liebe Leserinnen, liebe Leser: Senden Sie Ihre...
» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben