Berlin : Unglücke in Steglitz: Ein Bezirk zieht Konsequenzen

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ereignete sich im Frühjahr 2004 im Steglitzer Seniorenheim am Ostpreußendamm . Bei einem Brand dort starb Ende März eine 65jährige Frau. Sofort danach beschloss der Bezirk, Rauchmelder für das Seniorenheim anzuschaffen. Zwei Wochen später brannte im gleichen Haus ein zweites Appartement aus: Ein 67-jähriger Mann starb. Damals hatte der Bezirk die Geräte zwar gekauft aber noch nicht eingebaut. Mittlerweile sind die Einrichtungen in Steglitz-Zehlendorf sicher. Nach dem zweiten Feuer hatte Sozialstadtrat Stefan Wöpke versprochen, die Melder überall einbauen zu lassen. „In allen sieben bezirklichen Seniorenheimen gibt es jetzt Rauchmelder“, sagte Wöpkes Vertreter gestern. Die 370 Geräte haben 3500 Euro gekostet, der Einbau erfolgte in Eigenregie.

RAUCHMELDER

gibt es bereits für 5 Euro im Baumarkt. Auch preiswerte Geräte sind geprüft und von guter Qualität. Landesbranddirektor Broemme fordert seit Jahren den freiwilligen Einbau dieser Lebensretter . Die meisten Menschen, die bei Wohnungsbränden ums Leben kommen, sterben durch Rauch, nicht durch Flammen – und das häufig im Schlaf. Der Rauchmelder warnt, bevor das giftige Gas wirkt.

DIE OPFER

44 Brandtote gab es 2004, im laufenden Jahr sind es 22. Experten schätzen, dass das Risiko, bei einem Wohnungsbrand zu sterben, ohne Rauchmelder viermal so hoch ist. Ha

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