Berlin : Unterstützung für Seebühne Wannsee: Prominente gründen Freundeskreis

Manuel Opitz

Kaum konnten sich die Deag, Veranstalter der ersten „Berliner Seefestspiele“, und der Senat auf einen Kompromiss über die Opernaufführung vor dem Strandbad Wannsee einigen, plant eine Initiative mit prominenten Unterstützern, eine Seefestspiel-Tradition in der Stadt zu verankern. Der „Freundeskreis für die Seefestspiele Berlin“ hat sich zum Ziel gesetzt, jährlich wechselnde Inszenierungen in Berlin und Umgebung stattfinden zu lassen. Gegründet haben den Freundeskreis der Verleger Florian Langenscheidt und seine Frau Miriam. „Nicht nur die wundervolle Idee, hochkarätige Opern vor einer spektakulären Berliner Kulisse zu initiieren, hat uns sofort begeistert“, lässt Florian Langenscheidt in einer Erklärung mitteilen. Dem Freundeskreis beigetreten sind den Angaben zufolge auch die Unternehmerin Regine Sixt und der Präsident der Berliner Industrie- und Handelskammer, Eric Schweitzer.

Dabei war bis Mittwoch noch unklar, ob die Premiere der ersten „Berliner Seefestspiele“ mit der Aufführung der Zauberflöte am 11. August überhaupt stattfindet. Denn die ursprünglich geplante Bühne im Wasser war nicht genehmigungsfähig, da sie in einem Wasserschutzgebiet für die Trinkwasser-Förderung gelegen hätte. Erst am Mittwoch kamen der Veranstalter Deag und die Senatskanzlei sowie die Senatsverwaltung für Umwelt überein. Danach steht die Bühne nun nicht auf einem im Wannsee schwimmenden Ponton, sondern im Strandbad an Land – 15 Meter vom Ufer entfernt. Jetzt soll das Wasser die Hintergrundkulisse der Festspiele bilden. Manuel Opitz

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