Veranstaltungen in Berlin : Eine Menge los am letzten Ferienwochenende

Noch einmal Sommer: Bei sonnigem Wetter und 27 Grad waren viele Berliner in der Stadt unterwegs - es war ja auch einiges geboten. Und am Sonntag geht's weiter.

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Gemeinsam das Brot brechen - Auftakt der langen Nacht der Religionen mit einer weißen Tafel auf dem Gendarmenmarkt in Berlin.
Gemeinsam das Brot brechen - Auftakt der langen Nacht der Religionen mit einer weißen Tafel auf dem Gendarmenmarkt in Berlin.Foto: DAVIDS/Guenter Peters

Die Stadt ist auf den Beinen, Dutzende Großveranstaltungen finden gleichzeitig statt – und der Hochsommer kehrt noch einmal für einen Abschiedsbesuch zurück. Die Sonne und auch das große Freizeitangebot lockten am Sonnabend zahllose Menschen an, und auch heute kann man vielerorts weiterfeiern und neue Ecken von Berlin entdecken.

Etwa beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung: Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zwar erst am Sonntag erwartet, dennoch war der Andrang vor dem Bundeskanzleramt schon am frühen Samstagnachmittag groß. Die Besucher schlenderten durch das Foyer und den Garten, ließen sich den Hubschrauber der Kanzlerin erklären oder lauschten einem Musikchor der Bundeswehr. „Es ist beeindruckend, die Räumlichkeiten zu sehen, so nah an der großen Politik zu sein“, sagte Besucherin Anette Scholz. „Ein tolles Gebäude – und der Park ist sehenswert“, sagt Silke Dorschner. Ihr Mann Dieter Dorschner ergänzt allerdings: „Es wäre schön gewesen, das Büro von Angela Merkel zu sehen.“

Im Bundeswirtschaftsministerium dagegen gelangt man sogar bis in die Chefetage: Die bis zu 1000 Besucher können Büroräume, selbst jene von Sigmar Gabriel, besichtigen. Viele Stände und Aktionen zum Mitmachen stehen im Innenhof des Hauses bereit. Von kleinen Robotern, die Fußball spielen, bis zu Fahrradergometern, die die eigene Stromerzeugung anzeigen – die Energiewende wird auch im Kleinen erklärt. Auch bei den East Side Music Days an der Oberbaumbrücke, wo am Freitag und Sonnabend über 150 Bands und Straßenmusiker auftraten, war eine Menge los. Die Lange Nacht der Religionen war besonders lang – sie begann nämlich schon um 13 Uhr auf dem Gendarmenmarkt. Die der Museen dagegen startete erst um 18 Uhr mit einem klassischen Konzert im Kolonnadenhof der Alten Nationalgalerie.

Und alles blieb friedlich: Bis in die Nacht hinein meldete die Polizei keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Veranstaltungsmarathon.

An diesem Sonntag ab 10 Uhr haben erneut zahlreiche Ministerien, das Bundeskanzleramt und das Bundespresseamt ihre Türen geöffnet. Ebenfalls fortgesetzt werden das traditionelle Hoffest der Königlichen Porzellanmanufaktur, das Sommerfest der Ufa-Fabrik und das vegane Sommerfest am Alexanderplatz. Wer es klassischer mag, ist beim Eröffnungsfest der Deutschen Oper richtig, hier gibt es Programm von 13.30 bis 21 Uhr.  Dazu gehören Führungen, Konzerte und andere Präsentationen – und kühle Luft zum Erfrischen. Matthias Jauch

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