Berlin : Vergleich Berlin - Hamburg: Kommentar: Keine Signale von der Alster

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Die Berliner Spitzenkandidaten
Berlin ist nicht Hamburg. Eine ziemlich banale Aussage, aber für den Wahlkampf-Endspurt an der Spree nicht ohne Wert. Hier gibt es keine Landesregierung, die die Mehrheit der Wähler unbedingt abwählen will. Denn der Wechsel hat bereits stattgefunden. Hier gibt es auch keinen Richter Schill. Denn die Berliner haben ihre schlechten Erfahrungen mit Rechtspopulisten (alias "Republikaner") längst gemacht. Und in Berlin gibt es keine erbitterten Diskussionen um Kleinkriminalität und Drogenhandel, die wahlentscheidend werden könnten. Die Ängste der Menschen entstanden viel mehr aus der unbestimmten, fremden Bedrohung von außen nach den Terroranschlägen in den USA. Ernstzunehmende Ängste, die aber vorrangig mit der Hauptstadtrolle Berlins zu tun haben. Mit Verlaub - unser Nachbar Hamburg ist eben nur Hafenstadt. Die Berliner Parteien werden in den letzten vier Wochen vor der Wahl also nicht nach Norden schielen und ihre Strategie und Taktik weitgehend unverändert lassen. Vielleicht wird ein wenig mehr, soweit es die Innere Sicherheit betrifft, auf die Pauke gehauen. Den Berliner Wählern kann das entweder recht sein oder egal.

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