Flughafen-Schließung : Sollte es eine Abschiedsparty für Tempelhof geben?

In zehn Wochen gehen am Flughafen Tempelhof die Lichter aus. Kurz vor Betriebsschluss wird es eng auf der Startbahn, denn jedes Flugzeug will das letzte sein. Eine öffentliche Abschiedsfeier ist nicht geplant. Ist das ein würdiges Ende? Diskutieren Sie mit!

Flughafen Tempelhof Hungerharke
Der Traditionsflughafen Tempelhof schließt. -Foto: dpa

BerlinAm 30. Oktober geht in Tempelhof eine Ära der Luftfahrt zu Ende: Nach 85 Jahren Flugbetrieb erlischt um 24 Uhr die Betriebsgenehmigung für den Flughafen Tempelhof, um dessen Fortbestand bis zum Volksbegehren im April 2008 heiß gestritten wurde. Ganz sang- und klanglos soll die Schließung jedoch nicht vonstatten gehen. Viele Privatpiloten werden den Airport in den Tagen vor der Schließung ansteuern, um ihm "die letzte Ehre" zu  erweisen.

Der letzte Linienflug von Tempelhof steht bereits fest: Cirrus Airlines wird um 21.50 Uhr - zehn Minuten vor dem Nachtflugverbot - nach Mannheim abheben und ist schon ausgebucht. Zur selben Zeit soll allerdings auch eine von Air Berlin gecharterte Maschine auf die Startbahn rollen. Das Rennen um den letzten Flug könnte aber auch durch eine Sondergenehmigung des Senats in der Nachtflugverbotszeit entschieden werden.

Dem Vernehmen nach plant die Flughafengesellschaft eine nichtöffentliche Abschiedsfeier um Mitternacht. Darüber hinaus ist offenbar nichts geplant. (ho)

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