Umstrittener Ausbau : Gericht vertagt Entscheidung zur Invalidenstraße

Das Verwaltungsgericht hat seine Entscheidung über den Ausbau der Invalidenstraße vertagt. Damit bleibt vorerst offen, ob und wann die Straßenbahntrasse vom Nord- zum Hauptbahnhof gebaut werden kann.

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Das Gericht sieht weiteren Aufklärungsbedarf und will einen neuen Entscheidungstermin voraussichtlich noch im Dezember ansetzen, sagte ein Sprecher. Am Donnerstag hatte das Gericht bis zum späten Abend beraten.

Wie berichtet klagen zwei Anwohner mit Unterstützung des Umweltverbandes BUND gegen die vom Land erteilte Baugenehmigung. Sie wollen den geplanten vierspurigen Ausbau der Straße verhindern, weil durch den zusätzlichen Verkehr auch die Belastung mit Lärm und Abgasen, vor allem Feinstaub, über die gesetzlich erlaubten Werte steigen würde. BUND und Grüne sehen im Konzept der Stadtentwicklungsverwaltung außerdem eine Fehlplanung, weil Tram und Autos sich eine Spur teilen sollen – und die Straßenbahn im Stau stecken bliebe.

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