Berlin : Verschenkte der Maler Sprotte seine Bilder? Die Angeklagte behauptet das

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Mindestens zehn große Ölgemälde des Landschaftsmalers Siegward Sprotte beschäftigten gestern das Amtsgericht Tiergarten. Einer 57jährigen Kulturmanagerin wurde vorgeworfen, entgegen einer Vereinbarung die Bilder für sich behalten zu haben. Der Verkaufswert pro Gemälde soll 10000 Euro betragen. Die Angeklagte gab an, ihr seien die Bilder im Sommer 2000 geschenkt worden. Der heute 90-jährige Maler habe erklärt, seine Ehefrau dürfe davon nichts erfahren. Wegen seiner Schwerhörigkeit konnte der auf Sylt lebende Sprotte noch nicht als Zeuge befragt werden. Der Prozess wurde ausgesetzt, bis neue Zeugen geladen sind. K.G.

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