Berlin : Vorsicht vor dem Federball! Speedminton-WM im Steffi-Graf-Stadion

Foto: promo/Speedminton GmbH
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Dieses Spiel ist ein großer Mix. Ein Mix aus Badminton, Squash und Tennis. Und genannt wird es Speedminton. Am Wochenende findet die erste Weltmeisterschaft in der noch jungen Sportart auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß an der Hundekehle im Grunewald statt. Hier, wo einst Steffi Graf das Publikum so sehr begeisterte, dass der Centre Court später nach ihr benannt wurde, stehen sich am Freitag und Sonnabend die Sportler gegenüber und ermitteln ihre Besten. Einer von ihnen ist Daniel Gossen. Der 28-Jährige, der für die Gekkos in Kreuzberg spielt, ist mehrfacher deutscher Meister und war lange Zeit Weltranglistenerster. Klar, dass er nur ein Ziel kennt: „Ich will natürlich Weltmeister werden.“ Dafür nimmt Gossen zusammen mit den fast 400 Spielern aus rund 30 Nationen den Tennisplatz im Steffi-Graf-Stadion regelrecht auseinander. Denn ein Netz wird beim Speedminton nicht benötigt. Die Spieler stehen sich in 12,80 Meter Entfernung gegenüber – jeder in einem eigenen 5,5 mal 5,5 Meter großen Feld. Ziel ist es, den speziellen Federball, genannt Speeder, ins gegnerische Spielquadrat zu befördern. Und das kann richtig schnell gehen: er fliegt bis zu 300 Stundenkilometer. Die WM in Berlin ist für Daniel Gossen aber nicht nur als Spieler ein Höhepunkt. Er ist auch Mitorganisator des Turniers – und hofft auf einen Boom seines Sports. „Das Schöne ist, dass man Speedminton überall und bei fast jedem Wetter draußen spielen kann.“ Schläger, Speeder – und ein bisschen Platz würden dafür schon ausreichen. Und den kann man in Berlin praktisch überall finden.leo

Freitag und Sonnabend, ab 9 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50 pro Person. Weitere Informationen unter www.isbto.com

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