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Wetter: Tief "Helmut" mit eisigen Winden : Berlin erwartet Schnee

Die Eiseskälte dauert nicht mehr lang - aber ein wenig müssen wir noch durchhalten. Dann wird es langsam wärmer.

Ab Montag könnte wieder Schnee auf den Reichstag rieseln - und den Rest von Berlin natürlich.
Ab Montag könnte wieder Schnee auf den Reichstag rieseln - und den Rest von Berlin natürlich.Foto: dpa

Es ist bitterkalt, so ganz plötzlich, in Berlin. Weihnachten saß man mit T-Shirt unterm Tannenbaum, am Wochenende sank die Temperatur nachts tatsächlich auf eisige -11 Grad im Stadtgebiet. "Interessanterweise wurde es im Verlauf des Sonntagmorgens noch kälter in Berlin", erzählt Marius Schlegelmilch vom Wetterdienst Meteogroup. Das sei ungewöhnlich. Auch, dass es eine recht dicke Wolkendecke in der Nacht zu Sonntag gab, mit nur ein paar Unterbrechungen, und es trotzdem so eisig war, sei bemerkenswert. "Das kommt vom schneidigen Ostwind", erklärt Schlegelmilch, "in Verbindung mit trockener Luft."

Schneefall ab Montag

Dafür sorgt das Hochdruckgebiet "Christine", das über Osteuropa hängt und dem Tiefdruck "Helmut" gegenübersteht. Tief "Helmut" treibt sich noch vor der Westküste Irlands herum. Teilweise gingen bei uns in Berlin am Sonntag die Werte noch tiefer, auf -12 Grad, dann wurde es im Verlauf des Tages etwas "wärmer", um die - 7 Grad. Dabei blieb es trocken, die Wolkendecke riss vielerorts auf. Während es in anderen Teilen des Landes weiß war, ließ sich in Berlin lediglich die ein oder andere verirrte Schneeflocke entdecken. Aber für etwas mehr Schneefall sorgt Tief "Helmut" dann ab Montagabend. Die Werte am Montag liegen bei -3 Grad am Tag, in der Nacht zu Montag wurden es noch einmal frostige -10 an der Stadtgrenze.

Es wird im Verlauf der Woche wärmer

Tendenziell wird es immer wärmer - aber langsam. Der am Montagabend gefallene Schnee, der noch am Dienstag eine weiße dünne Decke auf die Straßen zuckert, könnte sich dann wieder verflüchtigen, aber ganz sicher ist ab Dienstag nichts: "Wir haben eine Grenzwetterlage - warme Luft steht kalter Luft gegenüber", so der Sprecher von Meteogroup. Da wisse jetzt noch niemand sicher, welches der Lüftchen den Kampf gewinnen wird. In der Nacht zu Dienstag werden es immerhin nur etwa - 3 bis -4 Grad, zum Mittwoch hin klettern dann die Werte wohl über die Null-Grad-Grenze. Eine Milderung wird ab Donnerstag erwartet - eventuell mit Regen. (Tsp)

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