Berlin : Wie der Dreck weg bleibt

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Das schmutzige Regenwasser fließt in Berlin durch 525 Einleitungsrohre in die Spree. Rund sechs Millionen Kubikmeter Wasser sind es pro Jahr. Würde man Steegs Idee für die komplette Spree in Berlin umsetzen, müssten alle Rohre an die schwimmenden Tanks angeschlossen werden. Es würde Jahre brauchen, bis die Spree sich nach dem Stopp der Einleitungen regeneriert hat.

Der Modellversuch: Steeg möchte seine Idee im Spreeabschnitt zwischen den AllianzTreptowers und der Oberbaumbrücke ausprobieren. 100000 Kubikmeter Wasser müsste aufgefangen werden, die schwimmenden Tanks würden nach seinen Berechnungen 4,8 Millionen Euro kosten. Für die Schiffe wäre eine Fahrrinne von 42 Metern reserviert – blieben 190 Meter zum Plantschen. oew

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