• WIE STUDENTEN ZUM PROTEST STEHEN: Manchem fehlt im Uni-Stress die Zeit, um zur Demo zu gehen

WIE STUDENTEN ZUM PROTEST STEHEN : Manchem fehlt im Uni-Stress die Zeit, um zur Demo zu gehen

Michelle Trimborn, 21, Bachelor 1. Semester Skandinavistik (HU): „Natürlich gehe ich zur Demo – wir malen gerade Transparente. Nach dem Bildungsstreik im Juni wurden viele Versprechungen gemacht – aber nichts hat sich getan. Wir haben die Zusagen nicht vergessen.“

Jennifer Lardong, 20, Bachelor

1. Semester Biochemie (FU): „Ich komme gar nicht dazu, zu protestieren – mir fehlt einfach die Zeit: Ich bin von morgens acht bis abends um sechs an der Uni. Danach muss ich zu Hause lernen. Der Druck ist einfach zu groß. Aber ich unterstütze den Streik.“

Philipp Herrmann, 22, Master

1. Semester Grundschulpädagogik (FU): „Nein, bei den Protestaktionen mache ich nicht mit. Ich komme mit meinem Studium gut zurecht. Die Besetzung von Hörsälen finde ich problematisch – das verschlechtert die Studierbedingungen nur noch zusätzlich.“

Erik Dienel-Reese, 22, Bachelor 1. Semester Chemie (FU): „Ich beteilige mich am Protest, weil sich an der Arbeitsbelastung dringend etwas ändern muss: Ich habe ein Pensum von 42 Wochenstunden, plus Vor- und Nachbereitung. Das Studium in der Regelzeit zu schaffen, ist fast unmöglich.“

Anna Borchert, 20, Bachelor

3. Semester Physik (FU): „Ich beteilige mich am Protest, um gegen die Verschulung des Studiums, für mehr Wahlfreiheit und Mitbestimmung zu kämpfen. Wir haben den Hörsaal besetzt, damit wir uns hier über die Probleme austauschen können.“ güb

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