Berlin : Wo die Angst sitzt

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Als Zentrum, von dem die Angst ausgeht, gilt ein winziger Teil im Gehirn: der Mandelkern, auch Amygdala genannt. Dort werden Informationen von außen „emotional eingefärbt“. Diese Alarmstation antwortet bereits nach einer Drittelsekunde nach der Auslösersituation mit Feuerwerken an Nervenentladungen . Diese veranlassen die Ausschüttung der Hormone Noradrenalin und Adrenalin, in der Folge rast das Herz , die Muskeln spannen sich an, der Schweiß bricht aus. Gewöhnlich dauert die Stressreaktion nur kurz, bei manchen Menschen jedoch gerät das System aus dem Gleichgewicht, und es kommt zur Panikattacke . Diese sind Zeichen ausgewachsener Angststörungen, auch Phobien genannt. Mittlerweile leidet jeder achte Europäer zwischen 18 und 65 Jahren im Zeitraum eines Jahres unter einer Angststörung, das hat vor kurzem eine große Studie ergeben. Ein DAK-Report verzeichnet seit 1997 einen Anstieg um 70 Prozent .

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