WOCHENMARKT ODER BRUNNEN? : WOCHENMARKT ODER BRUNNEN?

Nadine Teuber, 37, ist Barfrau in einer Kneipe am Platz. Sie meint: „Man könnte den Moritzplatz beleben, indem man auf der Mittelinsel einen Wochenmarkt einrichtet. Dann bräuchte man noch Zebrastreifen, damit Fußgänger dorthin können – und die Gäste besser zu uns kommen.“ Waldemar Janus, 24, wohnt in der Nähe des Moritzplatzes. Er sagt: „Bloß keine Zebrastreifen! Der Kreisel ist gut für einen flüssigen Verkehr, der muss so bleiben wie er ist. Wenn man hier auf dem Fußweg im Café sitzt, nerven die Autos weniger, wenn sie fahren. Mich stören eher die kahle Brandmauer mit den Graffitti auf der Südostseite, die Werbeplakate an der Oranienstraße und dieses Gestrüpp, das sich Prinzessinnengarten nennt. Ich finde, das ist ein Pennergarten. Und es müsste einen zentralen Fahrradständer geben und nicht überall diese Poller zum Anschließen. Das wirkt unordentlich. Auf der Mittelinsel könnte man einen Springbrunnen bauen.“ dma

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