Zoo Berlin : Zwei neue Pandas für rund eine Million

Im Juni 2017 sollen zwei Große Pandas aus China nach Berlin kommen. Pro Jahr zahlt der Zoo dann rund 920.000 Euro an den Giant Panda Conservation Fund.

Zwei solcher süßen Bären tollen bald auch durch den Berliner Zoo, hier eine Bärendame in Saint-Aignan, Frankreich.
Zwei solcher süßen Bären tollen bald auch durch den Berliner Zoo, hier eine Bärendame in Saint-Aignan, Frankreich.Foto: AFP PHOTO / GUILLAUME SOUVANT

Berlin soll im Juni 2017 zwei Große Pandas aus China erhalten. In Anwesenheit des chinesischen Botschafters in Berlin sowie einer Delegation aus dem Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding hat Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem nach mehrmonatigen Verhandlungen den Vertrag unterschrieben.

Die Kosten betragen eine Million US-Dollar, umgerechnet rund 920.000 Euro pro Jahr für zwei Tiere mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Das Geld wird dem Giant Panda Conservation Fund zur Verfügung gestellt. 70 Prozent davon fließen in den direkten Artenschutz der Großen Pandas in ihrem natürlichen Lebensraum, mit 20 Prozent der Summe wird die Chengdu Panda Base in ihrer wissenschaftlichen Forschung zur Verbesserung der Zuchterfolge unterstützt, der Rest wird für Verwaltungskosten ausgegeben. Unterstützt wird der Zoo in seinem Vorhaben von der Berliner Volksbank.

Seit 1. März 2017 steht auch fest, wer der Revierleiter bei den Bären sein wird: Der erfahrene Zoo-Tierpfleger Christian Toll hat sich gegen andere Bewerber durchsetzen können. Bereits seit 18 Jahren arbeitet er im Zoo Berlin. Bisher hatte Christian Toll vorwiegend mit Huftieren zu tun. Um alles über die schwarz-weißen Bären zu erfahren, nutzt der Tierpfleger nicht nur Fachliteratur, sondern besucht aktuell auch europäische Zoos, die bereits Pandas halten. (tsp)

 

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