Kultur : 69 Künstlerinnen auf der "Artemis"-Ausstellung

Seit gestern ist im Bonner Frauenmuseum die Ausstellung "Artemis - Neues aus dem Köcher der göttlichen Jägerin" zu sehen. Die Werke befassen sich mit der aus der griechischen und römischen Mythologie bekannten Jagdgöttin und wurden von 69 europäischen Künstlerinnen gestaltet.

Die Direktorin des Museums, Marianne Pitzen erklärte, Hauptthema sei die historische Bedeutung der Artemis und Diana genannten Gestalten aus der griechischen Götter- und Sagenwelt. Ein zentrales Exponat ist die Bronze der "Diana vom Venusberg" des 1991 verstorbenen Bildhauers Arno Breker. Es ist gleichzeitig die einzige ausgestellte Bronze, die von einem Mann gefertigt wurde.

Die Ausstellung im Bonner Frauenmuseum soll bis zum 6. August gezeigt werden und ist als langfristige Wanderschau konzipiert. Sie soll anschließend an anderen Orten in Deutschland sowie im europäischen Ausland gezeigt werden. Im Zusammenhang mit der Ausstellung präsentiert sich erstmals auch die "Neue Akademie" der Institution.

"Ziel der Akademie im Frauenmuseum ist die Förderung junger Künstlerinnen, die nach dem Besuch der staatlichen Kunstakademie isoliert arbeiten", erklärte Pitzen. "Zu viele verlieren den Kontakt zur Kunstszene und sind nicht mehr zu sehen." Eine zweite Gruppe seien die Künstlerinnen ab vierzig Jahren, die nach verschiedenen Lebensphasen wieder in die Kunstszene einsteigen wollen.

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