Kultur : Airbus-Absturz: Am gefährlichsten ist der Start

5. Mai 1990: Guatemala-Stadt, Tote 21 plus drei Insassen. Wegen eines technischen Fehlers stürzt eine DC-6-Transportmaschine über der Hauptstadt von Guatemala ab.

4. Oktober 1992: Amsterdam (Niederlande), Tote: 39 plus vier Insassen. Eine israelische Frachtmaschine vom Typ Boeing 747-200 stürzt auf einen Wohnblock im Süden von Amsterdam. Kurz nach dem Start hatte die El-Al-Maschine ihre beiden rechten Triebwerke verloren.

8. Januar 1996: Kinshasa (Zaire/Kongo), Tote: 297 plus ein Insasse. Eine Antonow der Scibe Airlift Zaire rast nach misslungenem Start vom Flugplatz in Kinshasa über die Rollbahn hinaus in einen Marktplatz.

6. Dezember 97: Irkutsk (Russland), Tote: mindestens 45 plus 23 Insassen. Ein russischer Militärtransporter stürzt auf ein Wohngebiet der sibirischen Stadt Irkutsk. Es verbrennen mindestens 45 Bewohner eines Häuserblocks und die 23 Insassen; nach anderen Angaben gab es sogar 68 Tote am Boden.

29. August 98: Quito (Ecuador), Tote: 10 plus 71 Insassen. Eine mit 90 Personen besetzte TU-154 der Cubana schießt beim Start in Quito über die Rollbahn hinaus, zerstört eine Autowerkstatt und bricht auf einem Fußballfeld brennend auseinander.

2. Februar 99: Luanda (Angola), Tote: 19 plus 11 Insassen. Eine Antonow-12-Frachtmaschine stürzt nach dem Start in ein Wohngebiet in einem Vorort der angolanischen Hauptstadt.

25. Juli 2000: Paris, Tote: Vier plus 109 Insassen. Eine Concorde stürzt unmittelbar nach dem Start in der Nähe des Pariser Flughafens Charles de Gaulle ab. 113 Menschen kommen ums Leben, darunter 97 Deutsche. Vier Menschen werden in einem Hotel getötet, auf das Teile des Flugzeugs stürzen.

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