Kultur : Art Forum Berlin: Markt der Gegenwart: Die Messe im Überblick

Art Forum Berlin[Hallen 21-23],Messegelände[Hallen 21-23]

172 Galerien aus 28 Ländern präsentieren in ihren Messekojen auf 19 000 Quadratmetern Videos, Installationen, Fotografie, Gemälde und Skulpturen. Mit einem Fokus auf künstlerische Produktion der letzten fünf Jahre ist das Art Forum Berlin die jüngste aller Kunstmessen. Das Preisspektrum reicht von 1,60 Mark für Objekte aus dem "1. Fachgeschäft für Nichts" des Hamburger Künstlers Torsten Haake-Brandt am Stand der Berliner Galerie ma / Helen Adkins bis zu 320 000 Mark für eine Skulptur des Briten Tony Cragg bei Stefan Andersson aus Nord-Schweden.

Der Anteil ausländischer Gäste konnte noch eimal erhöht werden: Erstmals sind Galeristen aus Japan, China, Israel und Island dabei. Neuzugänge gibt es auch bei den Sonderständen, unter denen sich erstmals auch das Haus der Kunst aus München und der Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) befinden. Angestiegen ist in diesem Jahr die Anzahl von Verlagen und Kunstzeitschriften. An 22 Ständen können sich Besucher einen Überblick über jüngste Publikationen verschaffen.

Neben täglichen Diskussionen in der "Talk-Lounge" zu aktuellen Themen wie "Europe United - Die zeitgenössische polnische Kunstszene" (am 4. Oktober) oder "Kulturbauten - Architekturvisionen für das 21. Jahrhundert" (am 5. Oktober) erwarten die Gäste auch Performances. Der Mexikaner Carlos Amorales lädt unter dem Titel "Ball Game" zu einem Soft-Ball-Spiel mit einem kleinwüchsigen Tänzer ein (täglich 13 bis 18 Uhr). Die Nürnberger Künstlerin Birgit Ramsauer wird in ihrer "Aktion zur Langsamkeit: People Drawig" die Silhouetten der Besucher mit rotem Klebeband auf die Wände bannen.

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