Kultur : Auftakt in Bayreuth: Wolfgang Wagner verteidigt Lebenswerk

Zum Auftakt der 88.Bayreuther Festspiele hat Festspielleiter Wolfgang Wagner seinen jahrzehntelangen Einsatz für das Werk seines Großvaters verteidigt. "Ich habe für 49 von 88 Festspieljahren Verantwortung getragen, das ist etwas Einmaliges und etwas Besonderes", wies der 79jährige am gestrigen Sonnabend Kritik an seinem angeblich diktatorischen Führungsstil zurück. Wagner warf den Medien vor, sie würden sich lieber mit "überflüssigen Auseinandersetzungen" um seine Nachfolge beschäftigen als mit dem Festspielwerk selbst. Seine Aufgabe als Festspielleiter verstehe er als Koordinator und Mediator und nicht als Befehlsgeber. Er habe versucht, den Festspielen ein Gesicht zu geben. Dazu sei es nötig gewesen, das Haus nach eigenen Ideen zu renovieren und zu stabilisieren, "damit es nicht als Trümmerhaufen abbruchreif auf dem Hügel steht". Ohne direkt auf den Streit um seine Nachfolge einzugehen, sagte Wagner: "Es ist alles gut geregelt."

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