Kultur : Bayreuth: Jetzt will Wagner doch einlenken

Wolfgang Wagner will nun doch gemeinsam mit Bayerns Kultusminister Hans Zehetmair "einen gangbaren Weg" im Streit um seinen Nachfolger bei den Bayreuther Festspielen finden: Die Tür sei "keinesfalls zugeschlagen". Zehetmair betonte gestern ein weiteres Mal, in eine ungewisse Zukunft wolle er keine öffentlichen Steuermittel stecken. Darum müsse Wagner bis Ende 2002 abgelöst sein. Diesen Termin hat Eva Wagner-Pasquier gesetzt. Sie gilt als Favoritin des Stiftungsrates, der den Nachfolger bestimmt. Zehetmair sagte, es sei ihm wichtig, dass Wagner nach 50 Jahren auf dem Grünen Hügel einen guten Abgang habe.

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