Berlinale : Schmid, Ozon, Frears und Tavernier

Der Berlinale-Wettbewerb ist fast komplett. So viele deutsche Regisseure nahmen noch nie am Hauptprogramm teil: 15 an der Zahl.

Neben den Wettbewerbsteilnehmern Hans-Christian Schmid mit „Ruhm“, einem Politdrama über einen Kriegsverbrecherprozess, und Maren Ade mit ihrem Psychodram „Alle Anderen“ sind 13 Regisseure am außer Konkurrenz gezeigten Episodenfilm „Deutschland 09“ beteiligt: Fatih Akin, Tom Tykwer, Wolfgang Becker, Sylke Enders, Dominik Graf, Romuald Karmakar, Nicolette Krebitz, Isabelle Stever, Hans Steinbichler, Hans Weingartner, Christoph Hochhäusler, Dani Levy und Angela Schanelec. Mit 25 von 26 Titeln ist der Wettbewerb fast komplett, mit etlichen Weltpremieren und starker deutscher und amerikanischer Präsenz. Festivalchef Dieter Kosslick spricht von „Dokumenten der Lebensbedingungen in unserer globalisierten Welt“.

Neu gemeldet wurden nun Stephen Frears’ Colette-Verfilmung „Cheri“ mit Michelle Pfeiffer und Kathy Bates (Großbritannien), François Ozons SciFi-Märchen „Ricky“ (Frankreich), Mitchell Lichtensteins „Happy Tears“ mit Demi Moore und Bertrand Taverniers Krimi -Adaption „In the Electric Mist“ mit Tommy Lee Jones aus den USA. Weitere Wettbewerbsbeiträge: Andrzej Wajdas „Sweet Rush“ (Polen), Annette K. Olesens „Little Soldier“ (Dänemark), die deutsch-argentinisch-uruguayische Koproduktion „Gigante“ von Adrián Biniez, „About Elly“ von Asghar Farhadie (Iran), Claudia Llosas „The Milk of Sorrow“ (Spanien/Peru) und der Debütfilm des Briten Peter Strickland „Katalin Varga“. Costa-Gavras, Jury-Präsident 2008, wird außer Konkurrenz sein in Griechenland gedrehtes Migrantendrama „Eden is West“ mit Juliane Köhler und Ulrich Tukur zeigen, ebenfalls außer Konkurrenz läuft George Tillmans „Notorious“ mit Angela Bassett. Eröffnet wird das Festival mit Tom Tykwers Politthriller „The International“, mit besonderer Spannung wird Stephen Daldrys „Vorleser“-Verfilmung mit Kate Winslet erwartet. (chp)

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