Kultur : Berliner Kultureinrichtungen: Mehr Geld für Festspiele und Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum und die Berliner Festspiele erhalten mehr Geld. Sie profitieren von den zusätzlichen 20 Millionen Mark, die der Bund nach der Steuerreform jährlich zwischen 2001 und 2004 für "seine" Berliner Kultureinrichtungen zur Verfügung stellt. Laut Kulturstaatsminister Michael Naumann (SPD) erhalten die beiden Einrichtungen jeweils sechs Millionen Mark mehr. Das Jüdische Museum verfügt damit über einen Etat von 24 Millionen Mark, wie dies von Direktor W. Michael Blumenthal von Anfang an gefordert worden war. Die Berliner Festspiele würden die zusätzlichen Mittel vor allem für den Aus- und Umbau der ehemaligen Freien Volksbühne als Festspielhaus verwenden. Für den Martin-Gropius-Bau stellt der Bund insgesamt drei Millionen Mark zur Verfügung und für den Unterhalt der sowjetischen Ehrenmale zwei Millionen Mark.

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