BERLINS OPERNHÄUSER UND IHRE CHEFS : Vier unter einem Dach

Die 2004 gegründete Opernstiftung vereint unter ihrem Dach die Staatsoper Unter den Linden, Deutsche Oper, Komische Oper und das Staatsballett. Gründungsdirektor war Michael Schindhelm, seit einem Jahr wird die Stiftung von Stefan Rosinski geleitet. Der derzeit auf 100 Millionen Euro abgesunkene Etat wurde Ende 2007 um 20 Millionen erhöht. Davon gehen 10 Millionen an die Staatsoper, die übrigen zehn Millionen Euro verteilen sich auf die anderen Ensembles.

STAATSOPER: 1396 Plätze, Etat 2007: 37,7 Mio. €: Peter Mussbach, geb. 1949, ist seit 2002 Intendant. Generalmusikdirektor seit 1992: Daniel Barenboim, Geschäftsführender Direktor: Georg Vierthaler. Das Haus Unter den Linden wird ab Juni 2010 mit 239 Millionen Euro saniert, die größtenteils der Bund finanziert. Ausweichquartier ist das Schillertheater.

DEUTSCHE OPER: 1865 Plätze, Etat: 35 Mio. €. Kirsten Harms, geb. 1956, wechselte 2004 von der Kieler Oper als Intendantin an die Bismarckstraße. Dem glücklosen Generalmusikdirektor Renato

Palumbo folgt ab 2009

Donald Runnicles als Generalmusikdirektor, die

Geschäftsführung leitet Axel Baisch.

KOMISCHE OPER: 1270 Plätze, Etat: 28 Mio. €.

Intendant Andreas Homoki, geb. 1960, trat 2002 die Nachfolge von Harry Kupfer an. Generalmusikdirektor war bis 2007 Kirill Petrenko, er wird 2008/09 von Carl St. Clair abgelöst. Geschäftsführende Direktorin:

Susanne Moser

STAATSBALLETT:

Etat: 7,39 Mio €. Intendant: Vladimir Malakhov, geb. 1968. Geschäftsführender Direktor: Georg

Vierthaler

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