Kultur : Beschreiben – und das Unerklärliche erklären

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Zur Fernsehserie der ARD gibt es eine gut lesbare Begleitung: Der Erste Weltkrieg. Rowohlt Berlin 2004, 256 S., 19,90 €.

Den Stand der deutschen Historiographie liefert „der“ Gebhardt , Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 17: Wolfgang J. Mommsen, Die Urkatastrophe Deutschlands. Der Erste Weltkrieg 1914 – 1918. Stuttgart, KlettCotta 2002, 188 S., 30 €.

Einzelne Probleme umreißen die Essays desselben Autors. W. J. M ommsen , Der Erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters. Frankfurt/M., Fischer Taschenbuch 2004, 220 S., 13,90 €.

Die umfassendste Darstellung des Kriegsverlaufs stammt von dem britischen Militärhistoriker John Keegan , Der Erste Weltkrieg. Eine europäische Tragödie. Reinbek, Rowohlt 2003, 639 S., 14,90 €.

Die anregendsten, durchweg provozierenden Fragen stellt ebenfalls ein britischer Historiker in in einem brillant geschriebenen Buch: Niall Ferguson , Der falsche Krieg. Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert. München, dtv 2002. 509 S., 13,50 €.

Erschöpfende Antwort auf alle Fragen und für eine vertiefte Beschäftigung unentbehrlich ist mit 26 Essays und 650 Lexikoneinträgen: Gerhard Hirschfeld/Gerd Krumeich/Irina Renz (Hrsg.), Enzyklopädie Erster Weltkrieg . Paderborn, Ferdinand Schöningh, 2. Aufl. 2004, 1002 S., 78 €.

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