Wegen Umzug : Staatsoper Berlin: Festtage 2010 ohne Premiere

Bei den österlichen Festtagen der Lindenoper im kommenden Jahr wird es keine Neuinszenierung geben. Grund: Das will in der letzten Saison vor der Renovierung und dem Umzug ins Schillertheater so viele Werke wie möglich Unter den Linden präsentieren.

Im kommenden Jahr wird Daniel Barenboim bei den österlichen „Festtagen“ der Lindenoper gleich drei Opern dirigieren: „Tristan und Isolde“ (in Harry Kupfers Inszenierung aus dem Jahr 2000), „Eugen Onegin (Achim Freyer, 2008) sowie Verdis „Simon Boccanegra“, der in diesem Herbst Premiere haben wird. Eine Neuinszenierung wird es nicht geben, weil das Haus in der letzten Saison vor der Renovierung und dem Umzug ins Schillertheater so viele Werke wie möglich Unter den Linden präsentieren will. Seit 1996 war es üblich, zu den Osterfesttagen eine neue Produktion herauszubringen und nur zwei bis drei Mal zu zeigen – um die stark erhöhten Preise rechtfertigen zu können. Das hatte bei vielen Berliner Opernfans Unmut hervorgerufen, weil sie jeweils ein Jahr warten musste, um das Werk zu normalen Preisen sehen zu können.

Neben den drei Opern werden 2010 Konzerte unter anderem mit Anna Netrebko, Maurizio Pollini sowie Christine Schäfer zu erleben sein. Ein Schwerpunkt ist den Kompositionen von Pierre Boulez gewidmet, dirigieren werden Barenboim sowie der französische Komponist selber. Der Vorverkauf beginnt an diesem Sonnabend. Die diesjährigen Festtage der Staatsoper starten ebenfalls heute mit Wagners „Lohengrin“. F. H.

>> Tickets für die Staatsoper hier sichern!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben