Der Berliner Schlossplatz : Die Leere füllen

27.09.2012 00:00 Uhrvon
  • So könnte es aussehen. "Schlossplatz" Berlin heißt der Entwurf, mit dem Franziska Leis von der TU Dresden einen der zwei 1. Preise bei dem  Ideenwettbewerb gewonnen hat, den der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft unter Studierenden von fünf Hochschulen veranstaltet hat. Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
    So könnte es aussehen. "Schlossplatz" Berlin heißt der Entwurf, mit dem Franziska Leis von der TU Dresden einen der zwei 1. Preise bei dem Ideenwettbewerb gewonnen hat, den der... - Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
  • Jetzt sind die Visionen, von denen allerdings keine realisiert werden soll, in einer Ausstellung in der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz zu sehen. Hier "Urban Interlacement" von Alberto Brezigia (TU Dresden), der andere erste Sieger.   Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
    Jetzt sind die Visionen, von denen allerdings keine realisiert werden soll, in einer Ausstellung in der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz zu sehen. Hier "Urban Interlacement" von... - Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
  • Erhabener Entwurf. "Schlossplateau Berlin", Gewinner des 2. Preises, von Marius Kühn und Raymond-Valentin Munz, KIT Karlsruhe. Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
    Erhabener Entwurf. "Schlossplateau Berlin", Gewinner des 2. Preises, von Marius Kühn und Raymond-Valentin Munz, KIT Karlsruhe. - Foto: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft

Was soll mit den Freiflächen rund um das geplante Humboldt-Forum geschehen? Studierende zeigen ihre Visionen am Schlossplatz.

Das Berliner Schloss wird ein großes historisches Remake, geplant vom italienischen Architekten Franco Stella. Der Bau soll 2014 beginnen und 2019 fertig sein. Aber wie wird sich das Schloss ins Stadtbild einfügen, was geschieht mit den Freiflächen des Humboldtforums? Berliner Zukunftsfragen, zu denen der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft einen Ideenwettbewerb unter Studierenden von fünf Hochschulen veranstaltet hatte.

Jetzt sind die Visionen, von denen allerdings keine realisiert werden soll, in einer Ausstellung in der Humboldt-Box auf dem Schlossplatz zu sehen.

Die Entwürfe betonen spielerisch die Verbindung von Stadtraum und Wasser (Franziska Leis, TU Dresden, 1.Preis), zeigen die identitätsstiftenden Verbindungslinien zwischen Tiergarten und Museumsinsel (Alberto Brezigia, TU Dresden, 1. Preis) oder erschaffen eine „grüne Brücke“ zum angrenzenden Areal mit Fernsehturm und Alexanderplatz (Marius Kühn und Raymond-Valentin Munz, KIT Karlsruhe, 2. Preis). Allesamt sind sie Einladungen: zum geschichtsbewussten Flanieren.

Humboldt-Box, Schlossplatz 5, bis 10. Oktober, täglich 10–20 Uhr

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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