Kultur : Der Teddy und die Asche

Nadine Lange freut sich über ein kurioses Comeback

Es war so verdächtig still geworden um die witzigste Witwe des Pop- Business. Keine Drogenskandale, keine Gerichtstermine, keine Schlägereien – nicht mal eine kleine Pöbelei. Fast konnte man den Eindruck bekommen, sie strebe ein ihren 43 Jahren gemäßes Verhalten an. Damit ist jetzt Schluss: Courtney Love hat ein fulminantes Comeback in den Klatsch-Charts hingelegt. Die Asche ihres Mannes Kurt Cobain ist gestohlen worden! Aus ihrem Haus in Hollywood. Dabei hatte sie immer so gut auf die sterblichen Überreste des legendären Nirvana-Gitarristen aufgepasst, der sich vor 14 Jahren per Schrotflinte ins Jenseits geballert hatte. In einer pinken Tasche in Teddybär-Form bewahrte sie sie auf, gut versteckt in einem Kleiderschrank. Courtney hat auch schon einen Verdächtigen: ihren blöden Ex-Freund. Super, so kennen wir unsere Trash- Courtney, die sich inzwischen wohl selber nicht mehr daran erinnert, dass sie mal eine coole Rockmusikerin und eine gute Schauspielerin war. Das Zetern hat sie hingegen noch nicht verlernt: „Ich fühle mich suizidal. Wenn ich die Asche nicht zurückbekomme, weiß ich nicht, was ich tue“, sagte sie dem englischen Boulevardblatt „News of the World“. Jetzt ist erst mal ein kluger Kommissar gefragt. Er sollte auf jeden Fall einen Drogentest mit Miss Love machen.

Denn vielleicht ist alles ganz einfach und der Fall schnell gelöst: Courtney wollte ihrem Mann nahe sein und folgte dem Beispiel von Stones-Gitarrist Keith Richards. Der sniffte einst die Asche seines toten Vaters.

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