Kultur : Deutsche Schulen: Maximal Durchschnitt

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Unter 32 OECD-Staaten erreichen die deutschen Schüler beim Lesen nur das untere Mittelfeld und schneiden auch in Mathematik und Naturwissenschaften unterdurchschnittlich ab.

Mehr als 20 Prozent der 15-jährigen Schüler können Texte nicht sicher lesen und verstehen.

Der Schulerfolg hängt in Deutschland noch stärker von der familiären Herkunft ab als in anderen Staaten.

40 Prozent der Jugendlichen aus bildungsschwachen, deutschen Elternhäusern erreichen die Mindeststandards beim Lesen nicht.

Schüler aus Migrantenfamilien haben es an deutschen Schulen besonders schwer. Andere Zuwanderungsländer haben eine erheblich wirkungsvollere Sprachförderung.

Kein anderes Land hat eine so breite Leistungsstreuung wie Deutschland.

In der oberen Leistungsgruppe sind die deutschen Schüler durchschnittlich.

Jungen haben in Deutschland weiterhin einen Leistungsvorsprung in Mathematik, Physik und Chemie - Mädchen lesen besser und sind in Biologie besser.

Pisa untersucht in drei Testwellen 15-jährige Schüler in 32 OECD-Staaten, zunächst das Leseverständnis, später noch einmal die Fertigkeiten in Mathematik und Naturwissenschaften. Für Deutschland werden zusätzliche Tests durchgeführt, um beispielsweise eine gerechte Beurteilung der Schulleistung abhängig vom sozialen Umfeld zu erreichen. Jetzt liegen die Ergebnisse des ersten Testdurchgangs vor, die überwiegend im Jahr 2000 erhoben wurden.

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