Ehrung der Stadt Gera : Otto-Dix-Preis geht an Berlinerin

Jorinde Voigt wird von der Stadt Gera ausgezeichnet. Im Herbst wird der Künstlerin im Rahmen einer Austellung der Preis übergeben.

Jorinde Voigt Foto: Doris S.-Klaas
Der Bleistift zieht Kreise. Alltagsphänomene werden bei Jorinde Voigt zu Diagrammen. -Foto: Doris S.-Klaas

Der mit 20.000 Euro dotierte Otto-Dix-Preis der Stadt Gera geht in diesem Jahr an Jorinde Voigt. Die Berliner Künstlerin wurde von einer sechsköpfigen Jury gekürt, wie die Stadtverwaltung Gera mitteilte. Der Preis soll am 17. Oktober in Gera übergeben werden. Voigt wird dann in der Kunstsammlung Gera ihre Werke präsentieren. Der Dix-Preis wird für junge Künstler im deutschsprachigen Raum ausgelobt. Die Stadt Gera will junge Gegenwartskunst unterstützen.

Die 1977 in Frankfurt am Main geborene Voigt studierte Philosophie und Neue deutsche Literatur in Göttingen, Soziologie sowie Bildende Kunst in Berlin. Außerdem absolvierte sie eine zehnjährige Cello-Ausbildung. Sie vertrete "mit ihrer deutlich zeichnerisch bestimmten Haltung eine abstrakt-konkret orientierte Position", urteilte die Jury. In ihren Zeichnungen kombiniere sie naturwissenschaftliche Konstanten mit performativen Abläufen. Der Dix-Preis wird seit 1992 biennal ausgelobt und nach mehrjähriger Pause zum siebenten Mal vergeben. (ml/ddp)

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