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Popqueen und Pariser Gäste

Pop-Queen oder Flop-Queen? Madonna will’s allen wieder mal zeigen. Foto: AFP
Pop-Queen oder Flop-Queen? Madonna will’s allen wieder mal zeigen. Foto: AFPFoto: AFP

BLONDE LOCKEN IM ANFLUG

Der Berlinale-Chef ist ein Angeber. „Ich“, sagt Dieter Kosslick, „ich habe bereits drei Minuten des Films gesehen“. Ätsch! Er meint den geheimnisvollen Streifen „W.E.“ von Madonna, von der man ja nicht weiß, ob sie heute, morgen oder überhaupt zur der Berlinale einfliegen wird. Aber Gerüchte gibt es genug, hier sind sie: Ja, sie kommt. Und die 52-Jährige ist nicht nur mit den engsten Freunden und Geschäftspartnern verabredet, sie hat dafür sogar ein kleines Kino in der Stadt gemietet und wird ein paar Ausschnitte ihres Films zeigen. Na, das wird ein Fest für die Paparrazi, schließlich war die Madonnamania vor drei Jahren schon beeindruckend: Bei der Berlinale 2008 zeigte sie ihren Film „Filth and Wisdom“ – und prompt gab es kein anderes Thema mehr. Gewohnt hat Madonna damals im Hotel „Regent“ am Gendarmenmarkt. Und diesmal? AG

FRANZÖSISCH FEIERN

Aus der Stadt der Liebe nach Berlin zum Valentinstag reisen? Für den französischen Kulturminister Frédéric Mitterrand ist die Berlinale der beste Anlass für einen Besuch in der Französischen Botschaft. Dort will er deutsche Filmschaffende auszeichnen, die sich um die Kooperation mit Frankreich verdient gemacht haben und französische Filmteams empfangen, unter anderem das von „Les Contes de la Nuit“ von Michel Ocelot. Ebenfalls am Pariser Platz, aber gegenüber der Botschaft, in der Akademie der Künste will Mitterrand am selben Tag zusammen mit Staatsminister Bernd Neumann und Berlinale-Chef Dieter Kosslick dem Gründer und langjährigen Präsidenten des deutsch-französischen Kultursenders ARTE, Jérôme Clément, die Berlinale-Kamera überreichen. Ein neues Kulturprojekt für Berlin-Brandenburg und Paris zur Intensivierung des Austausches zwischen den beiden Filmregionen planen Medienbord-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus und der Chef der Filmkommission Ile-de- France/Paris, Olivier René Veillon. Freilich wollten die Franzosen nicht bis zum Tag der Liebe warten mit dem Feiern. Bereits Donnerstagabend hatte der Fernsehsender TV5Monde im Anschluss an die Präsentation des Panorama-Eröffnungsfilms „Tomboy“ in den Club „Marie Antoinette“ nach Mitte geladen. Ihr Kommen zugesagt hatten unter anderem die Regisseure Hans Weingartner und Florian Gallenberger, die Schauspieler Nikolai Kinski und Felicitas Woll, Opernsängerin Nadja Michael und DJ Hell. Französische Filme gibt es bei TV5Monde übrigens auch mit deutschen Untertiteln zu sehen. Bi

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