Kultur : Führungsduo der Union: Stimmen zur Personaldebatte

(CSU-Chef Stoiber am 8. Februar in "Bild")

" Es muss ab sofort Schluss sein mit Personaldiskussionen und Nebensächlichkeiten."
(CSU-Chef Stoiber am 8. Februar in "Bild")

" Es ist einhellige Meinung in Fraktion und Partei, dass wir mit Merkel und Merz ein schlagkräftiges Team haben."
(Ein namentlich nicht genannter Fraktionssprecher am 9. Februar zu angeblichen Versuchen, Schäuble an die Fraktionsspitze zurückzuholen)

" Verliert die CDU, steht die Doppelspitze zur Disposition."
(CSU-Chef Stoiber am 15. Februar mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)

" Ich halte das alles für ein infantiles Gequatsche."
(Stoiber am 19. Februar zu Auseinandersetzungen um den Führungsstil von Merz)

" Frau Merkel macht ihre Fehler selbst. Ich kann derzeit nicht erkennen, dass Frau Merkel den Hut auf hat."
(Bundeskanzler Schröder am 21. Februar in der Illustrierten "Max")

" Das liegt an den Personen, die agieren."
(Sachsen-Anhalts CDU-Landeschef Wolfgang Böhmer am 26. Februar zur Diskussion über die Doppelspitze).

" Alle drei sind prinzipiell dazu in der Lage."
(Hessens Ministerpräsident Roland Koch Mitte Januar im "Spiegel" über Stoiber, Merkel und Merz als Kanzlerkandidaten)

" Wir wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir zur Mitte der Legislaturperiode über Personen oder Koalitionen eine Debatte anfangen würden."
(Niedersachsens CDU-Landeschef Christian Wulff Mitte Januar zur Kandidaten-Debatte)

" Auf Dauer ist eine Doppelspitze keine optimale Lösung."
(Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller am 5. Februar zur Führungsstruktur)

" Wir kippen kein Öl ins Feuer. Wir fordern nicht nur dazu auf, den Schnabel zu halten, sondern halten uns auch selbst daran."
(Der rheinland-pfälzische CDU-Chef Christoph Böhr im Februar zur Führungsdebatte)

" Wenn das so weitergeht, können wir uns die Nominierung eines Kanzlerkandidaten 2002 schenken, weil er in ein aussichtsloses Rennen ginge."
(CSU-Vize Horst Seehofer am 5. Februar).

" Wir werden wieder andere Themen besetzen."
(Merkel am 6. Februar zu der von ihr beabsichtigten Beendigung der Debatte)

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