Kultur : Gedenken, Erinnern, Informieren: Veranstaltungen zum 17. Juni – eine Auswahl

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Am 16. Juni

In Berlin

Gedenkstätte BerlinHohenschönhausen: ab 18 Uhr Führungen. 21 Uhr Uraufführung der Sinfonie „Der Aufstand". 22 Uhr: experimentelles Theaterstück. Tickets für 14,90 Euro unter 030/30 87 85 685. Busfahrt vom Alexanderplatz aus ist inklusive.

Gedenkveranstaltung für junge Leute zum Mitmachen. Schüler befragen Zeitzeugen, Journalisten und Historiker zum Aufstand. 18.30-20 Uhr im Roten Rathaus.

In Leipzig

Filmpremiere des Dokumentarfilmes von Dirk Jungnickel mit dem Titel „Agenten, Faschisten und Provokateure". Drehorte waren unter anderem die Strafvollzugsanstalt Bautzen, die ehemalige Untersuchungshaftanstalt des MfS in der Leipziger Beethovenstraße und das Kreisgericht Leipzig. 19.30 Uhr. Bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Leipzig (Goerdelerring 20), Informationen unter 0341/22 47 32 11 oder www.bstu.de .

Am 17. Juni:

In Berlin

Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst, 8.30 Uhr, in der St. Marienkirche am Alexanderplatz. Der Ratsvorsitzende der Evangelische Kirche in Deutschland, Manfred Kock, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, halten die Predigt. Die Liturgie übernehmen Bischof Wolfgang Huber und Erzbischof, Georg Kardinal Sterzinsky.

Der 17. Juni in Bild- und Tondokumenten. Wochenschaubeiträge, Fotos und Rundfunkreportagen aus Ost und West zum Aufstand. 10-18 Uhr, Auditorium Pei-Bau, Deutsches Historisches Museum. Informationen unter 030 /20 30 42 81.

Ausstellung mit dem Titel „Volksaufstand oder Konterrevolution? Der 17. Juni 1953 und die Künstler.“ Mit persönlichen Aufzeichnungen von Johannes R. Becher, Ernst Busch, Anna Seghers. Stiftung Archiv der Akademie der Künste (Robert-Koch-Platz 10), bis 31. August, 9-17 Uhr. Informationen unter 030/30 88 42 72.

Stadtführung zu den Originalschauplätzen des Aufstandes. Treffpunkt ist um 15 Uhr am U-Bahnhof Weberwiese/Ausgang Marchlewskistraße. Informationen und Tickets für 10 Euro unter 030/44 40 936. Wieder am 22. Juni. Dauer: drei Stunden.

Günter Grass liest: „Die Plebejer proben den Aufstand“. Ab 20 Uhr im Berliner Ensemble (Bertolt-Brecht-Platz 1). Informationen unter 030/28 40 81 55 oder www.berliner-ensemble.de . Die Veranstaltung ist ausverkauft. Es gibt eine Warteliste für Karten (15 Euro), die nicht abgeholt werden.

Gedenkstätte Hohenschönhausen. 22 Uhr Aufführung von „Berliner reiht euch ein, wir wollen freie Menschen sein". Tickets ab 12,60 Euro unter 030/30 87 85 685 oder www.ticket-online.de . 19 Uhr: Busse vom Alexanderplatz. Wieder: 18. Juni.

Gedenkveranstaltung: Aus Abbruchziegeln wird eine Steinzeile zur Würdigung der Widerständler gebaut. Anschließend Reden, unter anderem von Bürgerrechtler Konrad Weiß. 17-18 Uhr. Am Rosengarten (Karl-Marx-Allee 103-105).

In Koblenz

Ausstellungseröffnung „Der 17. Juni 1953" im Bundesarchiv Koblenz. Eröffnung ist um 17 Uhr. Informationen unter 0261/50 5221 oder www.bundesarchiv.de .

In Leipzig

Vortrag und Diskussion „Heute vor 50 Jahren. Der 17. Juni 1953 in Leipzig“. Fachvortrag zum Volksaufstand in Sachsen und Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen und Historikern. Ab 19 Uhr in der Gedenkstätte „Museum in der runden Ecke“ (Dittrichring 24). Informationen unter 0341/96 12 443 oder www.17-juni-1953-in-leipzig.de .

Stadtführung auf den Spuren des Aufstandes in Leipzig. Treffpunkt ist immer sonntags um 13.30 Uhr am Volkshaus (Karl-Liebknecht-Straße 32). Informationen unter 0341/96 12 443. Tickets: drei Euro.

In Oldenburg

An der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg zum Thema „Der 17. Juni – ein deutsches Ereignis“. Filme, Diskussionen, Vorträge. 10-22 Uhr. Im BIS Vortragssaal (Ammerländer Heerstraße 114-118). Informationen unter 0441/79 82 177.

In Potsdam

Gespräch mit der Autorin und Regisseurin Uschi Otten: „Die Krippen sind dieselben, nur die Ochsen haben gewechselt. Bertolt Brecht, Buckow und der 17. Juni.“ Ab 19 Uhr im Einstein Forum (Am Neuen Markt 7). Informationen unter 0331/27 17 80.

Am 18. Juni

In Berlin

Zeitzeugen und Historiker diskutieren: Welche Bedeutung hatte der 17. Juni 1953 für den Prager Frühling? Tschechische Botschaft (Wilhelmstraße 44). Um 19 Uhr. Informationen unter 030/44 71 08 22. lg/jt

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