Generation Kplus : Alamar

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Foto: Kai-Uwe Heinrich

„Boah, der ist aber groß“, sagt Natan zu seinem Vater, als sie einen großen Barrakuda fangen. Natan ist fünf Jahre alt. Seine Mutter stammt aus Italien, sein Vater kommt aus Mexiko. Seine Eltern haben sich getrennt, als er noch ganz klein war. Die meiste Zeit lebt Natan mit seiner Mutter in Rom. Aber manchmal besucht er seinen Vater in Mexiko. Dann fahren sie zusammen zu Natans Opa, der in einem Haus wohnt, das auf Stelzen im Meer steht. Man kommt nur mit einem Boot dorthin. Jeden Tag fahren sie hinaus zum Fischen, denn davon lebt Natans Opa. Sie fangen Barrakudas, Schnappfische und Hummer. Außerdem lernt Natan Schnorcheln. Eines Tages fliegt ein Ibis aus Afrika zu ihm, mit dem er sich anfreundet. Er zähmt ihn mit seinem Vater Jorge. Nach zwei Tagen klettert der Ibis schon auf Jorges Arm. Ein paar Tage später verschwindet der Vogel wieder. Sie suchen lange nach ihm, aber finden ihn nicht. Da merkt Natan, dass die Zeit des Abschieds gekommen ist.

Ich finde „Alamar“ ziemlich gut. Es ist ein Dokumentarfilm: Alles in dem Film ist wirklich passiert. Mir hat allerdings nicht so gut gefallen, dass er nicht richtig spannend ist. Gut fand ich aber die vielen schönen Aufnahmen von den Tieren, die über und unter Wasser leben. Besonders toll fand ich die Stelle, an der ein Boot ganz schnell über das Wasser gefahren ist und die Kamera ganz dicht über dem Wasser gefilmt hat. Man hatte das Gefühl, dass man selbst im Boot sitzt. Ich empfehle den Film für kleinere und größere Kinder und auch für Erwachsene.

Heute 16 Uhr (Filmtheater am Friedrichshain)

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